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Bösel

Freitag, 14.04.2017 Lokalnachrichten - Bösel

Brennender Misthaufen wird zum Problem

Brennender Misthaufen wird zum Problem
Foto: Beeken

Bösel (den/mab). Zum zweiten Mal binnen weniger Tage brannte am Freitagnachmittag ein Misthaufen bei einem Putenstall im Böseler Ortsteil Hülsberg. Erst am Mittwochnachmittag musste die Freiwillige Feuerwehr dorthin ausrücken, um einen brennenden Misthaufen zu löschen. Am Freitagnachmittag wiederholte sich nun der Einsatz – der ungewöhnlich lange dauerte. Denn: Vor einigen Wochen brach nach Informationen der Münsterländischen Tageszeitung in dem Putenmastbetrieb die Vogelgrippe aus. Im Rahmen der Stallsäuberung wurde der Mist nach draußen gefahren – und wurde seitdem offenbar direkt neben dem Stall gelagert.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten den kompletten Haufen auseinander fahren, um die Brandherde zu löschen. Währenddessen soll es einen regen Austausch mit Mitarbeitern der Kreisverwaltung gegeben haben. Es wurden Lastwagen an die Brandstelle beordert, um den Mist geschlossen wegzuschaffen – offenbar um eine weitere Infektionsgefahr auszuschließen.

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  • Claudia V. | 18.04.2017, 13:18 Uhr
    Das ist wirklichunglaublich!
    Von Privathaltern wird seit mittlerweile 5 Monaten verlangt, ihre Tiere tierschutzwidrig und gegen das Gesetz (Tierschutzgesetz) in viel zu kleine Schlafställe zu sperren, wo sie elendig zu Grunde gehen, weil von den 3 Hühnchen im Garten ja eine viel zu große Vogelgrippegefahr ausgehen würde für all die Massenställe in der Umgebung.
    Ein infizierter Großstall dagegen darf seinen kontaminierten Mist draußen in die Landschaft oder sogar direkt vor den Stall kippen, nur mit einer Plane abgedeckt, die vom Wind verwehen, von Schadnagern angefressen oder, wie hier geschehen, vom Feuer vernichtet werden kann, und das in einer Gegend, wo sich bis zu 30 solcher Ställe auf einem qkm befinden! Und dann wundert man sich noch, dass das ganze Geschehen nicht zur Ruhe kommt und ein Großstall nach dem anderen "hochgeht"?
    Aber wen interessiert das schon, solange die Kasse stimmt, solange Tierseuchenkasse und Steuerzahler immer schön zahlen, egal wie grob fahrlässig gehandelt wurde, ob die Biosicherheitsmaßnahmen eingehalten wurden oder nicht.
    Regressforderungen und horrende Strafzahlungen haben nur die Kleinhalter zu befürchten, wenn sie sich nicht an die Stallpflicht oder die, für Kleinhalter kaum umzusetzenden, Biosicherheitsmaßnahmen halten.
    Aber natürlich stellen ein paar freilaufende glückliche Hühnchen im Garten eine viel größere Gefahr dar als tausende degenerierte, auf engstem Raum und ohne Sonnenlicht zusammengepferchte und nur mit Medikamenten am Leben erhaltene Qualzuchten in den Mastställen, deren mit den Kadavern verendeter Leidensgenossen, AI-Viren, Salmonellen, multiresistenten Keimen und wer weiß was noch verseuchter Mist dann auf die Felder geht...

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