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3 Fragen an Dr. Renno

3 Fragen an den Friesoyther Chefarzt Dr. Michael Renno

 

Von Julius Höffmann

Wie viele Kinder sollen planmäßig pro Jahr nach Friesoythe kommen? Es werden bis zu vier Kinder sein. Das Krankenhaus muss es logistisch und strukturell lösen können. Letztlich dürfte klar sein, dass wir auch wirtschaftlich arbeiten müssen. Darum können wir nicht zu oft Betten belegen. Aber es wäre toll, wenn wir es auf Dauer schafften, bis zu vier Kinder pro Jahr zu behandeln.

Welche Art von Verletzungen werden es sein? Auch solche, die einen (noch) längeren Aufenthalt erforderlich machen? Ich stehe mit dem Team des Friedensdorfes im regelmäßigen Kontakt und wir besprechen uns genau, welche Verletzungen bei uns behandelt werden. Es gibt aufgrund der Größe unseres Hauses natürlich auch Grenzen, die wir zum Wohle aller Beteiligten einhalten wollen. Ich gehe davon aus, dass wir in erster Linie Verletzungen an Armen und Beinen behandeln werden.

Das Projekt „MT-Friedensbett" soll nicht mit der Weihnachtsaktion beendet sein, sondern unbefristet das ganze Jahr über laufen: Was können wir mit den Spenden schon jetzt leisten? Wir haben schon aufgrund des gemeinsamen Engagements und der Hilfe durch die MT-Leser eine Menge geschafft. Der Kontakt zum Friedensdorf hat sich sehr intensiviert, sie haben von der großartigen Unterstützung der Menschen im Landkreis Cloppenburg gehört. Wir können mit der vorhandene Summe eine Menge tun, vielen Kindern neue Lebensfreude schenken. Klar ist aber auch, dass das Friedensbett nur dann Bestand haben kann, wenn genügend Geld vorhanden bleibt. Darum wollen wir auch in Zukunft für das tolle Projekt werben. Erst ­einmal sind wir gemeinsam mit den MT-Machern sehr froh, dass wir so erfolgreich starten konnten.

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