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Mohamed kann endlich wieder lachen

Kleiner Körper wollte Knochen abstoßen

 

Von Julius Höffmann

Friesoythe. Der siebenjährige Mohamed kann wieder herzhaft lachen. Das Gefühl der Freude und der Fröhlichkeit war dem kleinen afghanischen Jungen zwischendurch abhanden gekommen. Seine vermutlich traumatischen Erlebnisse seien ihm ganz zu Beginn der Behandlung im MT-Friedensbett deutlich anzusehen gewesen, berichten die behandelnden Ärzte Dr. Michael Renno, Dr. Georg Nicoloulias und Dr. Gabriele Schmitz.

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Nach einem Oberarmbruch waren bei dem Kind Fistel am Knochen entstanden, die Verletzung konnte nicht heilen. Der Bruch habe sich vermutlich schon vor längerer Zeit ereignet, sagt Dr. Nicoloulias, der Mohamed operiert hat.

Das Kind war direkt aus Afghanistan ohne Zwischenstopp und Eingewöhnung nach Friesoythe ins Krankenhaus gekommen, wo er in der Nacht eingeliefert wurde. Abgesehen von der Erkrankung war die Kommunikation zunächst äußerst schwierig, aber „unser Kollege Dr. Habibullah konnte als Dolmetscher fungieren“, berichtet Dr. Renno.

Nach einer Blutuntersuchung und einer Kernspintomografie war klar, dass sich die Knochen bei dem Jungen bereits entzündet hatten und ein drei bis vier Zentimeter großes Stück nicht durchblutet wurde. Der Körper reagierte darauf, um diesen vermeintlichen Fremdkörper abzustoßen. Nur durch die OP konnte ein heilender Zustand hergestellt werden. „Der kleine Junge war anschließend schmerzfrei und sehr stabil“, berichtet Dr. Nicoloulias.

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