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Donnerstag, 13.09.2018 Lokalnachrichten - Cloppenburg

Der Druck, schnell erwachsen zu werden

Der Druck, schnell erwachsen zu werden
Angekommen in der „Ersatzfamilie“: Jouda Adam (nach Fahrradunfall an Krücken) und Abdulrahman Marabani (Mitte) mit dem Team der Jugendburg - (von links) Reiner Bernholt, Mechtild Sieber, Stephan Hegger, Dirk Lübken und Josef Wolking. Foto: Kreke

Von Hubert Kreke

Cloppenburg. Samstags radelt Jouda Adam (18) durch die Straßen, um Werbezeitungen zu verteilen und sich den Führerschein zu verdienen. Eine Ausbildung zum Fahrzeuglackierer hat der junge Mann aus Eritrea vor sechs Wochen begonnen. Nach seinem Pratikum ist er noch einmal zum Chef geradelt und hat nachgefragt, allein und auf Deutsch. Lange wird es nicht mehr dauern, bis der junge Flüchtling seine „Heimat auf Zeit“, die Wohngruppe St. Michael, verlassen muss.

Jouda Adam lebt mit neun jungen Männern aus neun Nationen und drei verschiedenen Religionen seit knapp zwei Jahren in der Jugendburg Heilig Kreuz zusammen. Ob sie bleiben dürfen, ist ungewiss. Die Einrichtung legt dennoch Wert auf eine Ausbildung. „Das ist ein Startkapital, das nicht verfällt“, meint Geschäftsführer Josef Wolking. Mehr dazu lesen Sie in der Ausgabe vom 14. September entweder frisch gedruckt oder ab 1 Uhr online als ePaper oder schon vorab exklusiv in der MT-App.

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