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Donnerstag, 10.01.2019 Lokalnachrichten - OM & Region

Diebe räumen Firmentransporter aus

Diebe räumen Firmentransporter aus
Symbolfoto: dpa

on Matthias Bänsch

Kreis Cloppenburg. Diebe haben in der Nacht zu Mittwoch den Transporter eines Handwerk-Unternehmens aufgebrochen. Der Sprinter war auf dem Grünstreifen an der Fehnstraße in Lindern abgestellt. Die Diebe räumten die Ladefläche aus: Gestohlen wurden diverse Werkzeuge. Die Schadenshöhe kann die Polizei noch nicht beziffern. Der Diebstahl wurde erst am nächsten Morgen bemerkt.

Ein Blick in den Polizeibericht zeigt: Das ist kein Einzelfall. Ähnlich lautende Meldungen hat es in den vergangenen Wochen immer wieder gegeben. Der Gesamtschaden dürfte mittlerweile in die Tausende gehen – und zu den Tätern fehlt bislang jede Spur. Zwischen Dienstag und Mittwoch hatten es die Täter auf zwei weitere Sprinter von Handwerksunternehmen abgesehen. Während der Einbruch an der Straße Am Wask scheiterte, waren sie in Molbergen erfolgreich. Der an der Straße Platerei abgestellte Firmentransporter wurde ebenfalls leer geräumt.

In Cloppenburg wurde kurz vor Weihnachten der Sprinter eines Unternehmens aufgebrochen. Die Diebe drangen in das Fahrzeug, das in der Adlerstraße abgestellt wurde, ein und fuhren mit ihm davon. Da in dem Mercedes-Sprinter auch hochwertiges Werkzeug gelagert wurde, schätzt die Polizei die Höhe des Gesamtschadens in einem fünfstelligen Bereich. Auch in diesem Fall fehlt von den Tätern jede Spur.

„Der Landkreis Cloppenburg hat eine sehr gute Verkehrsanbindung durch die Bundesstraßen und Autobahnen. Das macht ihn für reisende Tätergruppen so attraktiv“, erklärt Polizeisprecherin Maren Otten in diesem Zusammenhang. Ob es sich auch in diesem Fall um Täter handelt, die außerhalb des Landkreises wohnen, sei allerdings noch nicht klar.

Die an den Transporter angebrachte Außenwerbung von Handwerksbetrieben macht es den Dieben natürlich leicht, schon vorab einzuschätzen, ob sich ein Diebstahl lohnen könnte. Polizeisprecherin Maren Otten empfiehlt, möglichst viele Sicherungsvorkerhrungen zu nutzen, um es den Täter mögglichst schwer zu machen. So sei es sinnvoll, den Firmentransporter in einer abgeschlossenen Garage oder Betriebshalle über Nacht abzustellen. „Und dann sollte der Transporter zusätzlich auch noch abgeschlossen werden. Man sollte prinzipiell jede Sicherheitsvorkehrung nutzen, die zur Verfügung steht“, rät Otten.

Handwerker, die nicht die Möglichkeit haben, den Sprinter über Nacht in einer Garage oder Halle abzustellen, sollten das Werkzeug nicht im Fahrzeuginneren lassen. Otten weiß, dass dies nicht immer möglich sei. Auf der Ladefläche seien regelrechte Regalsysteme aufgebaut, damit das Werkzeug im Außendienst immer griffbereit sei. „Zumindest aber sollten hochwertige Geräte nicht über Nacht im Fahrzeug bleiben.“

Für alle genannten Fälle sucht die Polizei Zeugen. Sie können sich unter der 04471/18600 melden.

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