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Weihnachtsaktion

Das „wanderlicht“ soll ab 1. April leuchten

Um rund eine halbe Million Euro sind die Baukosten gestiegen, weil Handwerker schwer zu bekommen sind und die Materialien immer teurer werden.

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Wohlfühl-Atmosphäre: Innenarchitektin Andrea Niedenhof (Zweite von rechts) erklärt Pflegedienstleiter Dieter Rolfes sowie den Geschäftführern Heike Büssing und Dr. Aloys Klaus (von links) ihr Material- und Farbkonzept für „wanderlicht“. Foto: Hubert Kulgemeyer

Auch nach Fertigstellung von „wanderlicht“ muss jährlich ein sechsstelliger Betrag durch Spenden aufgebracht werden. Dabei soll die Weihnachtsaktion der Münsterländischen Tageszeitung helfen.

Draußen rollen die Bagger und bereiten den Bau des Hospizgartens vor, im Gebäude werkeln an allen Ecken Handwerker. Es werden Kabel verlegt, Deckenplatten montiert und Wände vertäfelt. Die Arbeiten für das stationäre Hospiz „wanderlicht“ an der Resthauser Straße laufen auf Hochtouren.

„Wir sind auf einem guten Weg“, sagt der ehrenamtliche Geschäftsführer von „wanderlicht“, Dr. Aloys Klaus. Das vor gut einem Jahr gesetzte ehrgeizige Ziel, das Hospiz noch in diesem Jahr zu eröffnen, klappt nicht. Jetzt ist die Eröffnung aber terminiert: Am 1. April 2019 soll es losgehen. „Auch unser erster Gast soll genau so betreut werden wie der 100. und nicht auf eine Baustelle ziehen“, sagt Geschäftsführerin Heike Büssing.

Bis es so weit ist, gibt es für das Team von „wanderlicht“ noch jede Menge Arbeit. Eingestellt wurde zum 1. August bereits Dieter Rolfes als Pflegedienstleiter. Der examinierte Krankenpfleger war viele Jahre im St.-Josef-Hospital tätig, unter anderem als pflegerischer Leiter der Onkologie mit Palliativstation und Koordinator des Palliativstützpunktes.


SPENDENKONTEN:

Stichwort: MT-Weihnachtsaktion

LzO             DE 15 2805 0100 0092 2238 90  |  SLZODE22XXX

Volksbank   DE 66 2806 1501 0010 1010 00  |  GENODEF1CLP


Seine Aufgabe ist es jetzt, gemeinsam mit Geschäftsführerin Heike Büssing die Bewerbungsgespräche zu führen. Insgesamt sind 18 Stellen in Vollzeit und Teilzeit zu besetzen. Das werden rund 30 Mitarbeiter. Über 60 Bewerbungen liegen ihnen vor. Daneben werden ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht, zum Beispiel in der Küche, bei der Büroarbeit oder der Pflege des Gartens. Hierzu findet ein Kurs im Bildungswerk statt.

Für die Wohlfühlatmosphäre im Hospiz sorgt Innenarchitektin Andrea Niedenhof. „Ich setze vor allem auf Holz und natürliche Farben“, sagt sie. Die Flure sind einem Waldweg nachempfunden, unterschiedliche Farbtöne symbolisieren die verschiedenen Jahreszeiten. Grüne Teppiche erinnern an frisches Gras und ein Glasdach schafft Verbindung zwischen Himmel und Erde. An den Wänden gibt es Lichtspuren und die Gästezimmer werden durch individuelle Lampen gekennzeichnet.

Nicht zuletzt lebt „wanderlicht“ auch von Spenden. Bereits vor der Eröffnung fallen erheblichen Kosten an. Zudem zahlen die Krankenkassen nur einen anteiligen Betrag für die Hospizgast-Betreuung. Besondere Angebote, die den Hospizgästen und ihren Angehörigen zugute kommen, wie Trauerarbeit, Veranstaltungen, der Familienbereich oder der Seminarraum werden nicht bezuschusst. „Deshalb sind wir laufend auf Spenden angewiesen“, sagt Aloys Klaus.

Eines dieser zusätzlichen Angebote ist das „Pflegebad“ , das durch die MT-Spendenaktion finanziert werden soll. Wie berichtet, organisiert die MT wieder Benefizessen in Cloppenburg, Löningen und Friesoythe und es gibt in 30 Restaurants des Landkreises wieder MT-Teller. Der Erlös fließt jeweils an „wanderlicht“. 

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