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Benefiz-Essen Friesoythe

Kampfkunst, Knäckebrot und Kamper blue

Knapp 200 Gäste erlebten MT-Benefizessen im Friesoyther Forum am Hansaplatz/ „wanderlicht“ erläutert Projekt

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Der Tod knabbert Knäckebrot und schenkt Leben. Ein schaurig-schönes Märchen, das für andächtige Stille im Forum am Hansaplatz sorgte. Dechant Michael Borth und Pastoralreferentin Hedwig Sänger schlüpften in die unterschiedlichen Rollen, forderten dann mit Organist Gerold Fuhler am Flügel zum Mitsingen des „Knäckebrotliedes“ auf, während sie die knapp 200 Gäste des MT-Benefizessens mit der zuvor verteilten kernigen Leckerei auch kulinarisch teilhaben ließen.

Ein besinnliches Finale, das die MT-Weihnachtsaktion thematisch noch einmal vielsagend aufgriff. Wie berichtet, geht der Erlös an das neue Hospiz „wanderlicht“. Und dabei spielt das Leben und nicht der Tod die entscheidende Rolle, wie die Vertreter Dr. Aloys Klaus und Franz-Josef Schewe zum Auftakt erläuterten. „Was können wir tun, um Lebensqualität zu verbessern“, lautet eine der zentralen Fragen. Denn: „Wenn nichts mehr zu machen ist, ist noch viel zu tun.“

Das Friesoyther MT-Benefizessen war nach Löningen und Cloppenburg die letzte der drei Veranstaltungen. „Aber das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss“, wie Moderator Oliver Hermes augenzwinkernd anmerkte, bevor er die besten Taekwondo-Sportler der HSG-Friesoythe ankündigen konnte. Mit dabei die frisch gekürte Deutsche Meisterin Lea Krieger sowie Jonas Krieger und Maik Krieger als Vizemeister in ihren Altersklassen, die gemeinsam mit Niklas Vegelei ihre Kampfkunst präsentierten.

Kaum hinschauen konnte der ein oder andere, als sich die Jugendlichen krachend auf den Bühnenboden beförderten und mit bloßen Füßen dicke Bretter zerschlugen. Alles eine Frage der Technik, haben die ebenso höflich wie diszipliniert agierenden Sportler unter der Regie von Trainer Sulejmann Aliev gelernt.

Mit dem „Friesoyther Eisentröpfchen“ dem „Altenoyther Cuvée“ und dem „Kamper blue“ kannte sich Prof. Dr. Marco Beeken aus Cloppenburg bestens aus. Der Chemiker servierte ein Menü mit unterschiedlichen Tinkturen, zauberte ein stattliches Soufflé für fünf Personen, ließ auch bei einer feurigen Demonstration nichts anbrennen und präsentierte sogar die farblich-abgestimmte Deko. Zwischendurchmundete dem Publikum Steckrübensuppe, Hähnchenbrustfilet mit Kartoffelstampf und Spitzkohlgemüse sowie Weihnachtseis, zubereitet vom Gasthof Sieger. Ein besonderer Dank ging an Maria Wegmann, die erneut für alle Gäste Selbstgebasteltes und Süßes vorbereitet hatte, das der Nikolaus überreichte. Für eine reibungslose Veranstaltung durch eine optimale Technik sorgte Hausmeister Andreas Bent.

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